News
Neue Webseite

Liebe Kunden
wir vorbereiten neue Webseite für Sie, die von Februar 2017 starten wird. Bis dann wenden Sie sich bitte an unseren deutschsprachigen Koordinator ivfcoordinator@arleta.cz oder rufen Sie +420 608 716 368 für relevante Informationen über unsere Dienste. Danke für Verständnis Liebe Grüße Team Arleta

21.12.2016
Ein Himmel voller Luftballon

Wir wollen Ihnen darüber informieren, dass diese Jahr aus Technische Gründe machen wir unsere traditionelle Treffen "Ein Himmel voller Luftballon" nicht.
Nächste, schon 9. traditionelle Treffen planen wir an Juni 2017. Über genauen Termin werden wir Ihnen rechzeitig informieren.
Vielen dank für Ihre verstaendnis.

21.04.2016
DRITTE ZYKLUS KOSTENLOS

Wit bieten unsere Patienten ab 1.10.2015 den dritte Zyklus mit Eizellspende kostenlos an. Wenn werden Sie in erste zwei Zyklen erfolgslos, dann haben Sie den 3 Zyklus Kostenlos.

18.11.2015

Für diejenigen, die eine Eispende brauchen, haben wir eine ganz neue Online Datenbank unserer aktiven Spenderinnen gestartet. Der Sinn dieses Konzeptes ist es, dass Sie über Ihre passende Spenderin in Ruhe Ihres Zuhauses auf diesen Internetseiten: www.arleta-ivf.co.uk  entscheiden können.

21.11.2013
detail

- Erhöhung der Implantation Chance von 20%

13.09.2013
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Am 07.03.2013 um 12.48 Uhr kam Marek Bednar mit einem Gewicht von 3880 Gramm und einer Grösse von 53 cm auf die Welt...

09.03.2013
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Möchten Sie einfach und bequem vom Flughafen Václav Havel direkt in unsere Klinik ARLETA anreisen ?...

29.01.2013
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Wir möchten Ihnen gerne den Weg zu Informationen über Unfruchtbarkeit erleichtern...

12.12.2012
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Kommen Sie am Sonnabend den 9.6.2012 um 13 Uhr mit Ihren Kindern zum alljährlichen Treffen, dass das Motto „Ein Himmel voller Luftballons“ trägt....

03.05.2011
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Genetischer Test des Risikos zur Entstehung einer Thrombophilie...

26.03.2011
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Liebe Gäste.

leider befinden sich, unsere Webseiten der zeit im Aufbau. Bitte besuchen Sie diese Seiten zu einem späteren Zeitpunkt wieder.

Das Team ARLETA

27.01.2011

Chancen & Risiken

Erfolgsaussichten und potentielle Risiken einer Kinderwunschbehandlung

Wir möchten Sie an dieser Stelle einmal daran erinnern, dass bei einem gesunden, sehr fruchtbaren Paar die Schwangerschaftsrate nicht höher als ca. 15 bis 20 Prozent pro Zyklus liegt.  


Gründe hierfür können ein ausbleibender Eisprungs ein oder aber es kommt zum Eisprung, aber die Eizelle ist nicht richtig ausgereift. Ferner weiß man heute, dass viele Schwangerschaften früh enden, noch bevor sie festgestellt wurden. Die Ursache dafür ist in den komplizierten Mechanismen zu suchen, die bei der Entstehung neuen Lebens ablaufen. Manchmal kommt es zu Störungen bei den ersten Teilungen einer befruchteten Eizelle, oder diese kann sich nicht in die Gebärmutterschleimhaut einnisten.


Aus diesem Grund empfehlen wir, je nach Schwere der Fruchtbarkeitsstörung und dem Alter der Frau, zwei (bis drei) befruchtete Eizellen pro Transfer zu übertragen. Deshalb regen wir über eine hormonelle Stimulation immer mehrere Follikel zum Wachstum an. Dies erhöht Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft.


Die hormonelle Stimulation kann zu einer deutlichen Überfunktion der Eierstöcke führen. Man nennt dies ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS). Im Bauchraum kann sich Flüssigkeit ansammeln, die zu Leibschmerzen führt. Bei zunehmenden Leibschmerzen melden Sie sich bitte unbedingt in der Sprechstunde. In ganz seltenen Fällen kann zur besseren Überwachung und Behandlung ein Krankenhausaufenthalt notwendig werden. Durch regelmäßige Kontrolle der Therapie kann das Risiko für ein OHSS auf 1 bis 2 Prozent vermindert werden. Hier ist Ihre aktive Mitarbeit gefordert, indem Sie die vorgeschriebenen Untersuchungstermine genau einhalten.

Gut zu wissen:

Nach heutiger Kenntnis bergen die verabreichten Hormone keine Gefahr zur Erhöhung des Krebsrisiko.


Da bei der In-vitro-Fertilisation bis zu drei befruchtete Eizellen übertragen werden dürfen, ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Mehrlingsschwangerschaft erhöht. In 5 bis 15 Prozent werden Zwillinge geboren; bei 1 bis 3 Prozent der IVF-Zyklen kommen Drillinge zur Welt.


Wie bei jeder Schwangerschaft, kann es auch nach einer IVF-Behandlung zu Eileiterschwangerschaften kommen. Der Grund ist, dass Embryonen wandern können. Selbst wenn sie also in die Gebärmutter eingesetzt wurden, können sie sich im Eileiter einnisten. Bei regelmäßiger Kontrolle kann dies jedoch frühzeitig erkannt und sofort behandelt werden.


Rund 8 bis 10 Prozent aller Schwangerschaften enden in einer Fehlgeburt. Bei der In-vitro-Fertilisation ist dieses Risiko leicht erhöht auf etwa 10-15 Prozent. Dies liegt am höheren Durchschnittsalter der IVF-Schwangeren im Vergleich zu "normalen" Schwangeren. Das Risiko einer Fehlgeburt steigt nämlich mit dem Lebensalter an.

Gibt es denn Risiken für das Kind?

Hier ist zu bedenken, dass das Risiko einer Fehlbildung bei ganz normalen Schwangerschaften zwischen 2 und 4 Prozent liegt. Dieses Risiko ist bei einer IVF-Schwangerschaft weder höher noch niedriger.


Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Fehlbildungsrate auch bei ICSI nicht erhöht ist. Seit kurzem weiß man, dass bei 3-5% der Männer mit schwerer Fruchtbarkeitsstörung bestimmte Erbfaktoren dafür verantwortlich sind. Wenn diesen Männern mit Hilfe von ICSI zu einem Kind verholfen wird, so besteht hier die Möglichkeit, dass männliche Nachkommen ebenfalls Fruchtbarkeitsstörungen haben werden, ansonsten aber gesund sind. Darüber hinaus weiß man, dass bei 1-2% der unfruchtbaren Männer zusätzlich ein Erbfaktor für eine schwere Stoffwechselstörung, die Mukoviszidose vorliegt. Je nach genetischem Befund bei der Partnerin besteht bei einem solchen Paar ein gewisses Risiko, dass ein durch ICSI gezeugtes Kind ebenfalls diesen Erbfaktor trägt. Aus diesem Grunde empfehlen wir vor Durchführung dieser Maßnahmen eine genetische Untersuchung und Beratung. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass bei den meisten Paaren, die z.B. eine IVF/ICSI-Behandlung in Anspruch nehmen wollen, keine genetischen Ursachen für Fertilitätsstörung vorliegen und daher, nach derzeitigem Erkenntnisstand, auch kein erhöhtes Risiko besteht.

Erfolgsaussichten einer Kinderwunschbehandlung

Die Erfolgsaussichten auf eine Schwangerschaft liegen bei der einfachen hormonellen Stimulation in Verbindung mit der Insemination zwischen 10 und 18 Prozent pro Zyklus. Somit kann nach mehreren Behandlungszyklen bei etwa 70 Prozent der Paare eine Schwangerschaft erzielt werden. Allerdings muss man berücksichtigen, dass mit dieser Methode nur leichte Formen der Fruchtbarkeitsstörung behandelt werden können, die daher eine höhere Chance auf Erfolg haben.


Bei der In-vitro-Fertilisation betragen die Erfolgschancen auf eine Schwangerschaft rund 25-45 Prozent. Die Schwangerschaftsrate nach ICSI liegt sogar mit 30-45 Prozent etwas höher als nach IVF. Hierfür gibt es zwei mögliche Erklärungen. Zum einen sind die Frauen, bei denen wegen einer Fruchtbarkeitsstörung des Mannes diese Methode angewandt wird, im Durchschnitt etwas jünger sind, als die Frauen mit IVF. Zum anderen erhöht sich durch die ICSI-Methode die Chance auf Befruchtung der Eizellen.


Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Schwangerschaft kommt, kann durch mehrere Behandlungszyklen erhöht werden: Nach vier Behandlungszyklen liegt die Chance auf eine Schwangerschaft, wir nennen dies kumulative Schwangerschaftsrate, bei etwa 60-70 Prozent.